Kosten

Nebenkosten beim Immobilienkauf in Spanien: nicht nur Kaufpreis und Notar.

Wer in Spanien kauft, sollte früh mit Nebenkosten rechnen. Die genaue Höhe hängt von Region, Objektart und Einzelfall ab, aber die Kostenblöcke lassen sich vorbereiten.

Typische Kostenblöcke

Beim Erwerb einer gebrauchten Wohnimmobilie fällt grundsätzlich eine regionale Erwerbsteuer an. Bei Neubaukonstellationen können andere Steuerarten relevant werden. Daneben entstehen regelmäßig Kosten für Notar, Grundbuchamt (Registro de la Propiedad), gestor, Bank, Übersetzungen und unabhängige Beratung.

Was Käufer vorab fragen sollten

Praxisfall: In Kaufurkunden tauchen neben dem Kaufpreis häufig weitere Zahlungspositionen auf: Reservierung, Makler, Rückbehalte, laufende Kosten oder steuerliche Einbehalte. Der Zahlungsfluss sollte vor dem Notartermin nachvollziehbar sein.

Warnsignal: „Das rechnen wir später“

Spätestens vor dem privaten Kaufvertrag sollte klar sein, welche Summe insgesamt benötigt wird und wann sie bereitstehen muss. Unklare Nebenkosten können Finanzierung, Fristen und Liquidität durcheinanderbringen.

Vor dem Kauf die Kostenblöcke sortieren.

Der Kauf-Kompass enthält Kostenfragen und Checklisten für die Vorbereitung.